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    Du bist hier:Home»Reviews»Isobar – Isobar III

    Isobar – Isobar III

    0
    By Juergen Meurer on 31. Januar 2023 Reviews

    Isobar – Isobar III (TropeAudio/JFK, 20.01.2023) COVER(57:51, CD, digital, TropeAudio/Just for Kicks, 20.1.2023)
    Es ist noch gar nicht so lange her, dass hier der schlicht mit "II" betitelte Zweitling der amerikanischen Formation Isobar für Begeisterung sorgte, schon liegt zur Besprechung das Nachfolgealbum vor. Schlicht geblieben ist der Titel, der logischerweise „III“ lautet – doch als schlicht ist die dargebotene Musik sicherlich nicht zu bezeichnen. Die Amerikaner haben den Schwung vom zweiten Album mitgenommen und in vergleichsweise kurzer Zeit ein neues Album produziert, das in der gleichen Besetzung eingespielt wurde wie die Vorgänger, nämlich von den Herren

    Jim Andersen - bass
    Malcolm Smith - guitars
    Marc Spooner - keyboards.

    sowie dem schwedischen Stammgast
    Mattias Olsson - drums / percussion / ondes magnetique.

    Als Gastmusiker treten auf:
    Ben Bohorquez - saxophone
    Evan Weiss - trumpet
    Joanne Wu - violin.

    Es gilt also weiterhin: Isobar = Metaphor minus Gesang.
    Und ebenso gilt: Isobar = Wunderbar. Denn auch das aktuelle Werk kann auf ganzer Länge überzeugen.

    Gleich der fast acht-minütige Opener ‚Are You Now or Have You Ever Been?’ kann begeistern, speziell der Symphonic Prog Fan sollte sich angesprochen fühlen. Perlendes Klavier und Mellotronchöre leiten eine Nummer ein, die beispielhaft für eine für Isobar typische Komposition stehen dürfte. Der melodische Symphonic Prog wird zwischendrin mit Ecken und Kanten versehen, ohne jedoch wirklich sperrig zu wirken. Am Ende kommt das Geigenspiel von Joanne Wu hinzu. Der Einstieg ins Album ist also bestens gelungen. Und was folgt, fällt qualitätsmäßig keineswegs ab, bringt allerdings immer wieder mal eine deutliche Fusion Note ein, was nicht nur an dem bereits vom Vorgänger her bekannten Bläserduo liegt. So beispielsweise auf 'The Trouble With Bubbles'. Das über zehnminütige 'The Mimus Polyglottos Alarm Clock' erinnert im Intro an Steve Hacketts 'Shadow of the Hierophant' und entwickelt sich zu einer abwechslungsreichen Symphonic Prog Nummer, und auch im nachfolgenden Abschlusstrack 'Full Nelson' sind wieder feine Symphonic Arrangements inklusive Mellotronchor zu hören.

    Isobar ist eine feine Mischung aus melodischem Symphonic Prog und Fusion gelungen, bei der neben den melodischen Parts auch immer wieder vertracktere Arrangements eingebaut sind.
    Die Abmischung lag übrigens in sehr bewährten Händen, denn verantwortlich zeichnete hierfür immerhin ein gewisser Robert Berry.
    Bewertung: 11/15 Punkten

    Surftipps zu Isobar:
    Homepage
    Facebook
    Bandcamp

    Abbildungen: Isobar

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    Ben Bohorquez Bläser CD Digipack Digital Evan Weiss Fusion Isobar Jim Andersen Joanne Wu Just For Kicks Malcolm Smith Marc Spooner Mattias Olsson Mellotron Metaphor Progressive Rock Robert Berry Symphonic Prog Trope Audio USA instrumental
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    Juergen Meurer

    Auf den Hund gekommener Proggie, aufgewachsen mit Yes, Genesis, Gentle Giant, King Crimson, VdGG usw. Anschließend bemerkt, dass es - huch - ja noch sooo viele andere Bands in dieser Richtung gibt, quer über den Globus verteilt. Dann kam das Interesse für Italo-Prog, Skandinavier, Japaner, Franzosen usw. Über Tangerine Dream, Klaus Schulze, Vangelis, Kitaro usw. entwickelte sich dann auch stetig das Interesse an Elektronischer Musik und Ambient.

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